LIMINAL FLUX
LIMINAL FLUX beschreibt den Zustand des Übergangs—
zwischen Vergangenem und Kommendem.
Ein Moment, in dem Form sich verändert
und Neues entsteht.
Bewegung zwischen Zeiten
Kleidung wird als Struktur gedacht,
in der sich Zeit überlagert.
Ein getragener Sonntagsanzug.
Ein Boro-Jackett, fortwährend repariert.
Nicht als Nostalgie,
sondern als Kontinuität durch Veränderung.
Die Kollektion übersetzt diese Praxis
in die Gegenwart.
Material
Materialien treten in Beziehung.
Selvedge Denim.
Indigo.
Shibori.
Kasuri.
Techniken aus unterschiedlichen Kontexten
verdichten sich im Stoff.
Bewegung wird eingeschrieben.
Ein Gewebe verbindet Färbemethoden
über kulturelle Räume hinweg.
Textile Dauer
Kaschmir.
Seide.
Schurwolle.
Antike Kimonostoffe.
Vorhandene Materialien,
neu gefügt im Atelier.
Die Schnitte folgen dem Stoff.
Seine Integrität bleibt.
Kleidung entsteht,
die Zeit trägt—
sichtbar, spürbar.
Mode als Praxis
LIMINAL FLUX versteht Mode als Handlung.
Form, Material und Haltung
treten in Beziehung.
Ein Raum zwischen Körper,
Geschichte und Gegenwart.
Keine Reaktion auf Trends.
Sondern auf Zeit.
Fotos: © Isabelle Wenzel, HanZ; 2025.








































